Es war Samstag der 13.10. 2007, die Jugendfahrt der Dorfgemeinschaft Romberg-Linde stand an. Dieses Jahr ging es in den Hochseilgarten nach Wermelskirchen. Wie eigentlich jedes Jahr waren wir (U.P.A.) auch wieder mit von der Partie.
Wie gut, dass der Festausschuss von Romberg-Linde uns mittlerweile kennt und weiß, dass bei uns IMMER irgendwer zu spät kommt, und den Treffpunkt auf 10.30 Uhr gelegt hat. So konnte sich der Bus pünktlich um 11.00 Uhr auf den Weg nach Wermelskirchen machen. Wie üblich saß die UPA im hinteren Teil des Busses. Wie es bei uns nun mal so ist an einem Samstag MORGEN, hat mindestens die Hälfte nicht gefrühstückt….wie soll man auch sonst pünktlich kommen :P
Der erste Hunger wurde im Bus durch die Gummibärchen von Oma Moni gestillt (gut das wir hinten saßen und den Rest einfach behalten haben).
Nach einer „langen“ fahrt kamen wir gegen 11.30 Uhr am Hochseilgarten in Wermelskirchen an. Nachdem alle ausgestiegen waren musste erstmal ne Zigarette angemacht werden, schließlich war es ja morgens und man hat ja schon sooo lange nicht mehr geraucht.
Den Schock bekamen wir als wir um den Bus herum gingen und Stefan (Leo) uns den Abhang zeigte, den wir hoch mussten. Dieses Hindernis wurde von allen mit Bravour gemeistert, es sollten noch einige auf uns zu kommen.
Während sich alle bei Simone Winzer namentlich und mit Geburtsdatum eintragen mussten, merkte die UPA das ihnen irgendwas im Magen fehlte. Das war wieder das Stichwort für die liebe Oma, die uns nun mit Mettwürstchen und Kabanossi versorgte.
Daraufhin wurden wir von Mike (Gruppenleiter des Hochseilgartens) aufgefordert uns in Richtung Anfang des Hochseilgartens zu bewegen. Etwas langsam und schwerfällig erhob sich die UPA von den Bänken, die Kinder hingegen stürmten wie wild zum Treffpunkt. Nun wurden wir mit Sicherungsmaterial versorgt, die Kinder hatten ein heiden spaß beim anziehen dieser Sachen. Die UPA hingegen hatte schon ein paar größere Probleme, da es an gewissen, nicht unerheblichen Stellen zwickte (nicht nur bei den männlichen UPA-Mitgleidern).
Nachdem alle mit der passenden Größe ausgestattet waren wurde es langsam ernst. Die ersten „Trockenübungen“ standen nach einer ausführlichen Einweisung von Mike an. Bei diesen Übungen wurde klar, dass einige Kinder leider nicht groß genug waren um sich selber zu sichern, aus diesem Grund musste einer der UPA mit ihnen klettern. Sassi, Nadine und Nico „erbarmten“ sich und nahem sich den 3 kleinsten an.
Nun begann der eigentlich Spaß in luftiger Höhe. Naja man muss ja erstmal hinauf kommen, und da lag schon für die Meisten das erste Problem: Die Strickleiter!
Nun verteilte sich die Gruppe nach und nach auf den einzelnen Stationen, welche sich in 4-12m Höhe befinden.
Nach ca. 30 Minuten an der Kamera, hat auch Steffi noch Lust bekommen und wollte versuchen ihre Höhenangst zu überwinden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und etwas Angst hat sie die kleine runde mit Bravour gemeistert. Auch Simone W. hat ihre Höhenangst überwunden, sie kletterte sogar den gesamten Parcours (Naja was wollte sie auch anderes machen…Harald Winzer war ja direkt hinter ihr).
Sassi, Nadine und Nico hatten es mit ihren „kleinen“ ein wenig schwierig, nicht weil die Kleinen es nicht konnten, nein weil die Kleinen einfach viel zu schnell waren und unsere „großen“ wohl doch etwas Respekt vor der Höhe hatten.
Nach ungefähr zwei Stunden klettern hatten auch die letzten wieder festen Boden unter den Füßen. Natürlich musste dann erstmal ein kühles Blondes geöffnet werden. Ja so sind wir von der UPA….der Festausschuss (einzelne) haben sich natürlich auch nicht lange bitten lassen.
Gegen 14.30 Uhr haben wir uns so langsam Startklar gemacht um die letzte Hürde, den Abhang wieder runter zu gehen, zu meistern. Als dies geschafft war und alle sicher und unverletzt im Bus saßen ging es wieder in unser Wohnzimmer, die Linde (zumindest ist sie es für die Meisten der UPA und des Festausschusses). Dort angekommen versorgte Mama Ela uns und die Kinder mit Bockwürstchen und Pommes bis keiner mehr was runter bekam.
Die UPA entschloss sich, öfters mit Kindern in die Linde zu gehen, da es auch hier Haribos für alle gab.
Gegen 16.30 wurden die Kinder nach und nach von ihren Eltern abgeholt und der Rest lies den angefangen Tag beim Darten, Schocken, Flippern, etc. gemütlich ausklingen.
Wir, die UPA bedanken uns bei der Dorfgemeinschaft Romberg-Linde, die uns auf diese schöne Fahrt eingeladen hat und freuen uns auf viele weitere Einladungen. :-p
Uns macht es einfach spaß zu sehen wie gut jung und alt miteinander harmonieren. Schön das wir so was hier in UNSEREM Dorf noch haben.
P.S. Wir hoffen natürlich auf regen Zuwachs in unserer Gruppe damit auch die nachfolgenden Generationen davon profitieren können und das Dorf mit seinen Aktionen nicht „ausstirbt“.
Liebe Grüße eure UPA
Geschrieben von Sassi und Marc
Hier klicken um zu den Bildern zu gelangen
Jugendfahrt 18. Oktober 2007